Die Geschichte hinter Hochzeitstradition "Etwas Blaues"

Der Ursprung der beliebten Phrase »Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geborgtes, etwas Blaues« ist ein Reim aus der viktorianischen Ära aus England, der erstmals um das Jahr 1800 dokumentiert wurde. Der ursprüngliche Reim endet mit einem zusätzlichen Satz, »einem Silberpfennig in ihrem Schuh«. Diese Hochzeitstradition ist in den letzten Jahrzehnten durch den Einfluss des amerikanischen Fernsehens nach Deutschland gekommen. Erfahre hier, was die Bedeutung hinter diesem Spruch ist.

»Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geborgtes, etwas Blaues, einem Silberpfennig in ihrem Schuh«

Wir dröseln diesen Spruch mal Stück für Stück auf:

  • »Etwas Altes« sollte den bösen Blick abwehren, der Unfruchtbarkeit verursacht.
  • »Etwas Neues« sollte das neue Kapitel im Leben des Paares darstellen.
  • »Etwas Geborgtes« sollte Glück bringen, indem man sich von einem glücklich verheirateten Paar etwas borgte, um das Glück auf sich selbst zu übertragen.
  • Und schließlich sollte »etwas Blaues« ebenso wie »das Alte« im ersten Satz dazu beitragen, den bösen Blick, der Unfruchtbarkeit verursacht, abzuwehren.

Eine gängige Art für die Braut, etwas Blaues zu tragen, ist ein blaues Strumpfband unter dem Kleid. Wenn es geliehen ist, schlägt man sogar zwei Fliegen mit einer Klappe.

Weitere Möglichkeiten, im Outfit etwas Blaues zu tragen, liegt in den Accessoires, wie zum Beispiel den Brautschuhen, der Braut-Clutch oder dem Schmuck.

Oder du kannst wie Prinzessin Katherine »Kate« Middleton sein und dich für etwas Unauffälligeres entscheiden. Sie ließ sich ein kleines blaues Band an die Innenseite ihres Kleides nähen. Meghan Markle machte etwas Ähnliches: Sie ließ sich ein Stück blauen Stoff von ihrem ersten Date mit Prinz Harry in ihren Schleier nähen. Du wirst sicher auch eine Idee haben, wie die dieser Tradition folgen kannst.