Brautkleidänderung - Was du beachten musst

Brautkleidänderung - Was du beachten musst

Du hast dein Traumkleid für die Hochzeit gefunden und am liebsten möchtest du es natürlich sofort mitnehmen, doch noch ist die Anprobe nicht vorbei. Bevor du mit deinem Brautkleid zum Altar schreiten kannst, muss es noch an deinen Körper angepasst werden. Denn anders als bei normalen Kleidungsstücken, müssen Brautkleider zuerst geändert werden, damit sie für den großen Tag perfekt sind.

Wann sollte die Anpassung des Brautkleides erfolgen?

Wenn du dein Traumkleid gefunden hast, wird es zuerst beim Designer für dich bestellt. Da die Lieferzeiten meist bei drei bis sechs Monaten liegen, solltest du früh genug die Brautkleidanprobe planen. Sobald das Brautkleid geliefert wurde, geht es zum Änderungstermin – hier werden zunächst alle Anpassungen besprochen und auch mit der Nadel abgesteckt, damit die Schneiderin/der Schneider alle nötigen Änderungen vornehmen kann.

Simone Stark, Dipl. Bekleidungstechniker und Inhaberin des bekannten Münchner Bridal Studio, hugs & kisses empfiehlt, "Du solltest für das erste Fitting 45 - 60 Minuten einplanen. Ab diesem Termin wird es dann ca. sechs Wochen dauern, bis alle Anpassungen für dich vorgenommen wurden. Ist das Kleid abgeändert, ist eine weitere Anprobe – wenn du dann noch Änderungswünsche hast, kommt es zu einem zweiten Termin bei der Schneiderei. Meist ist das allerdings gar nicht mehr nötig. Abholen solltest du das Kleid zwei Wochen vor deiner Hochzeit. Bei diesem Termin kommt es dann zum finalen Fitting, um sicherzugehen, dass das Kleid auch wirklich gut passt."

Für Schwangere werden die Anpassungstermine meist sehr knapp vor der Hochzeit angesetzt, da sich der Körper in kurzer Zeit rasch verändert.

Was kostet die Änderung eines Brautkleides?

Die Kosten variieren je Brautmodengeschäft und je nach Anpassung, die vorgenommen wird. In Städten wie München beträgt der durchschnittliche Preis für eine Brautkleidänderung 200 bis 400 Euro.

Simone weist darauf hin, dass der Preis abhängig ist vom Design des Kleides. Ist es ein recht simples, einlagiges Kleid, das nur aus einer Materialschicht besteht, fällt der Preis günstiger aus. Bei einem mehrlagigen Tüll-Rock, einer langen Schleppe oder bei Stickerei-Änderungen am Mieder wirst du mehr Budget einrechnen müssen.

Am besten stellst du vor deinem Besuch im Brautladen fest, wie die Anpassungen dort gehandhabt werden. Grundsätzlich kannst du die Änderungen am Brautkleid aber auch immer von einer externen Schneiderei durchführen lassen.

Vorteile einer internen Schneiderei

Zuerst einmal sparst du Zeit, da alles intern abgesprochen wird und du bloß deine Änderungstermine abgleichen musst. Die Kommunikation zwischen Schneiderei und Verkäufer*innen geschieht effizient, ohne dein Zutun, wodurch auch deine Nerven geschont werden. Außerdem hat die interne Schneiderei Erfahrung mit der Änderung von Brautkleidern, so kannst du dir also sicher sein, dass alle Anpassungen von Experten durchgeführt werden.

Tipp für die Anpassung des Brautkleides

Das Brautkleid sollte in der Länge nur soweit gekürzt werden, dass es gerade den Boden berührt oder ca. 1 cm über dem Boden schwebt. Ist es länger, musst du ständig das Kleid hochziehen, damit du darin laufen kannst. Das sorgt mit der Zeit für Stress und sieht auch auf Fotos nicht besonders gut aus.

3 Dinge, die du zur Brautkleidänderung mitbringen solltest

Am Tag der Anprobe ist Aufregung vorprogrammiert, deshalb findest du nachstehend eine Liste mit Dingen, die du am Tag der Anpassung mitnehmen solltest.

#1: Brautschuhe

Du musst unbedingt deine Brautschuhe zur Anpassung mitnehmen! Die passenden Brautschuhe solltest du also bereits vor dem Änderungstermin ausgewählt haben. Die Länge des Kleides wird an deine Größe samt Schuhe angepasst. Bist du noch auf der Suche nach deinen Traum-Brautschuhen? Dann entdecke unsere eleganten Brautschuhe, handgefertigt aus den feinsten Luxusmaterialien und mit einer super bequemen Tanzschuheinlage.

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#2: Unterwäsche und Shapewear

Auch Unterwäsche und Shapewear, die du am Hochzeitstag tragen möchtest, solltest du zum Änderungstermin mitbringen. So kannst du vermeiden, dass das Kleid am Hochzeitstag an manchen Stellen zu eng ist oder unangenehm drückt.

#3: Braut-Accessoires

Die Länge oder Weite wird von den Accessoires natürlich nicht beeinflusst. Es kann aber sein, dass Details des Brautkleides daran angepasst werden, wie zum Beispiel das Dekolleté. Außerdem kannst du überprüfen, ob dir dein Gesamtlook gefällt. Deshalb solltest du wirklich all deine Accessoires zur Brautkleid-Anprobe mitbringen: Schmuck, Schleier, Kopfschmuck, Brauttasche.